Architektin Ursula Spannberger berät gemeinsam mit Alternswissenschaftlerin Sonja Schiff Menschen, die ihr Wohnen jenseits der 70 vorbereiten und planen möchten

Sonja Schiff und Ursula Spannberger
Sonja Schiff und Ursula Spannberger © RAUM.WERTcc

Die Lebenserwartung steigt und Menschen bleiben lange fit und aktiv, haben Zeit, ihren Interessen nachzugehen. Zum Verständnis eines aktiven Lebens gehört auch, möglichst lange selbständig zu Hause zu sein, selbst dann, wenn einmal Hilfe benötigt werden sollte.

Der Wohnbereich soll dafür den passenden Rahmen geben, statt zu einer längst überholten, vielleicht inzwischen viel zu großen Belastung zu werden. Um später nicht einfach aus der Not heraus ein wenig passendes Umfeld akzeptieren zu müssen, ist es ratsam, sich frühzeitig Gedanken zu machen: Welche Wünsche wir ganz persönlich an unser Wohnen haben, was uns wichtig ist und welche Grenzen beachtet werden sollen.

In einem Pilotprojekt mit der Salzburger Landesregierung haben Ursula Spannberger und Sonja Schiff exemplarisch Menschen in verschiedenen Lebenssituationen beraten. Aus den Erkenntnissen entsteht nun sowohl ein kostenloser Leitfaden (erhältlich über die Salzburger Landesregierung ab Sommer 2019) als auch ein Beratungsangebot für Menschen ab 60, die ihr Wohnen im Hinblick auf das Alter noch einmal verändern möchten.

Mehr dazu unter www.neueswohnen70plus.at