UMUT ZUR LÜCKE!

Das im Beitrag gezeigte Bild wurde bereits vor einigen Monaten veröffentlicht (Quelle: Trend, 15. Mai 2020), ist jedoch nach wie vor brandaktuell und weist deutlich Mut zur Lücke auf!

 

Sichtbarkeit von Expertinnen bei gesellschaftlichen Entscheidungen
Unmut zur Lücke. Copyright Foto: BKA/Andy Wenzel

Von der Regierungsspitze eingeladen waren fünf führende Ökonomen, um über Strategien und Prioritäten zur Wiederbelebung der österreichischen Wirtschaft zu beraten.

Was fehlt also in diesem Bild?

Die Expertise, gendersensible Perspektive und vielfältige Lebenserfahrung von führenden wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Expertinnen.
EWMD schlägt in diesem Fall zum Beispiel Alyssa Schneebaum, Christa Schlager, Katharina Mader, Margit Schratzenstaller, Monika Köppl-Turyna (von li nach re) vor. Weitere Expertinnen für die politische Aufarbeitung der gesetzten Maßnahmen oder aber auch für die Beratung von neuen (gesellschafts-)politischen Weichenstellungen hat das Frauennetzwerk Medien in einer Liste aufgeführt.
In Österreich spricht man derzeit (Herbst 2020) von einem „Lockdown light“.
Welche ExpertInnen beraten aktuell die Regierung?
Wir appellieren dringend, bei der Fortsetzung dieses Prozesses die Lücke(n) zu schließen. Selbstverständlich unter Wahrung der geltenden Abstandsregeln.
EWMD schafft Bewusstsein bezüglich der Ungleichstellung von Frauen in der Gesellschaft. Als Netzwerk von und für Frauen mit Fach- und Führungskompetenz ist dabei die öffentliche Sichtbarkeit und Repräsentanz von Expertinnen ein entscheidender Punkt.