19.05.26 Rosarote Brille? Ja bitte – und zwar sofort
Wer sagt, Optimismus sei naiv, hat noch nie mit Marie Osterbauer-Hofer einen Abend verbracht.
Beim EWMD Vienna Workshop – einem durch und durch interaktiven Abend, bei dem 18 Teilnehmerinnen mitgedacht, mitgemacht und mitgelacht haben – hat sie uns eines klargemacht: Die rosarote Brille ist kein Wunschdenken, sondern ein Muskel. Trainierbar. Täglich. Unser Gehirn tickt evolutionär negativ – acht bis zehn positive Eindrücke braucht es, um einen schlechten auszugleichen. Die graue Brille tragen wir also ohnehin schon. Die rosarote müssen wir uns bewusst aufsetzen.
Was das konkret heißt? Körper vor Kopf. Aufrichten statt zusammenrollen. Lachen – auch wenn’s am Anfang gekünstelt wirkt. Ausatmen. Schütteln. Klingt simpel, ist neurobiologisch belegt.
Und dann das Re-Sourcing: Wo habe ich das schon geschafft? Was hat mich schon durch schwierige Zeiten getragen? Die eigene Vergangenheit als Kraftquelle – keine Nostalgie, sondern Methode.
Der Satz, der bleibt: „Wofür ist das eine Gelegenheit?” Nicht warum ich – sondern wozu jetzt. Positivität ist keine Frage des Glücks. Sie ist eine Entscheidung.
Und weil Gestalten auch Geben bedeutet: Die Spendenbox für den Sterntalerhof wurde an dem Abend gut gefüllt und direkt an Marie Osterbauer-Hofer übergeben. Danke an alle, die dabei waren!